Am Montag gab es endlich mal wieder eine Gelegenheit sich mit einigen der anderen Lotsen auszutauschen. Die Stadt höchst persönlich hatte geladen. Wie ich bereits im Beitrag vorher erwähnte, sind die Unterlagen bei der Stelle, welche die Lotsen organisiert, recht unvollständig. Auch Informationen scheinen mau zu sein. Jedoch muss man ihnen zu Gute halten, dass sie beim Treffen nun entschlossen auftraten, um das Projekt besser zu fördern und ihre Ehrenamtlichen zu pflegen. So motivierte Leute wie diese, die hier dabei sind, hat man selten gesehen. Obwohl vom „Amt“ nicht viel kam haben sich viele selbst organisiert und versucht einzubringen.
Wenn ich vom „Amt“ spreche, meine ich die „Geschäftsstelle des Beirates für Zuwanderung und Integration“ des „Beirates für Zuwanderung und Integration“
…alles klar? Genau! Kann auch sein, dass die jetzt ganz anders heißen und nur die alten Briefbögen verwenden…
Zur Zeit findet da eine Umstrukturierung statt und viele Mitarbeiter sind neu. Von denen, die uns begrüßt haben, kannte ich niemanden! Christian Lautenbach, der uns per Brief eingeladen hat, ist sehr nett und engagiert, doch wird er nicht unser primärer Ansprechpartner sein. Dies ist weiterhin Dennis Ganster, den keiner / keine von den Lotsen kennt…zumindest niemand von denen, die am Montag da waren. Herr Ganster hatte sich für diesen Abend entschuldigt und konnte leider nicht an dem Treffen teilnehmen.
Zu Beginn der Wiederbelebung des Lotsenprojekts mussten als Erstes sofort die kleinen Teelichte ausgepustet werden, die eine freundliche Mitarbeiterin aufgestellt hatte, um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Brandschutzbestimmungen…kann aber sein, dass wir dann gegen das Prinzip „Rauchfreies Gebäude“ verstoßen haben
. Typisch deutsch mal wieder mit der Verordnung, die noch nicht mal 4 Teelichte in einem Raum mit 38 Augen erlaubt.
Ungefähr 14 Lotsen waren der Einladung gern gefolgt und haben sich zunächst erstmal angehört, was die Damen und Herren vom Amt zu sagen hatten. Anwesend war unter anderem Herr Terzic sowie Leyla Özmal. Sie hat die Leiterin des Referates für Integration inne. Demnächst bekommen wir dann auch schon die Unterlagen von den Info-Veranstaltungen des letzten Jahres. Ihr seht, es tut sich was!
Die Lotsen konnten dann berichten, was sie bisher so gemacht haben. Dabei kamen verschiedenste Einsatzgebiete zu Tage. Sprachfördernden Charakter hatten die meisten, bei anderen war emotionaler Beistand oder Mithilfe bei Amtsgängen gefragt. Einige betreuen Gruppen, andere von uns kümmern sich um Einzelpersonen. Des Weiteren wurden Punkte angesprochen, die aus Sicht der Lotsen gut oder schlecht gelaufen sind. Super war, dass von den Offiziellen gleich auf Kritik eingegangen wurde und eine Lösung gesucht. Eine Lotsin zum Beispiel äußerte den Wunsch, Gelegenheit zu einem regelmäßigen Austausch mit den anderen Lotsen zu bekommen. Wir sind übereingekommen, dass wir uns zunächst alle 1-2 Monate im Referat in der City begegnen können, sodass auch die, welche am Montag nicht dabei sein konnten, noch die Chance erhalten, sich zu informieren und einzubringen.
Von wegen Information; Es ist dann auch noch diese Homepage zur Sprache gekommen. Alle Lotsen seien an dieser Stelle herzlich gegrüßt und eingeladen zu kommentieren, oder wenn sie mögen auch mal einen Beitrag zu schreiben. Ich würde mich über Gastbeiträge sehr freuen! Meldet euch einfach bei mir, am liebsten per E-Mail.
